AfD erfragt Unterrichtsversorgung durch Lehrkräfte

Bildung ist das Kapital Deutschlands.

Diese Binse wird von den etablierten Parteien seit Jahren bemüht – ohne sichtbaren Erfolg. Im Gegenteil:

Die politische Übung endet im täglichen Schulbetrieb ohne wertigen Erfolg – das klägliche Abschneiden der deutschen Schüler wird nicht nur immer wieder durch verschiedenste PISA Studien manifestiert.

Besonders auffällig wird der Mangel im deutschen Bildungswesen bei den sogenannten MINT Fächern – den Fächern, die für die wirtschaftliche und soziale Zukunft des rohstoffarmen Deutschlands von existenzieller Wichtigkeit sind.

IQB Bildungstrend 2018 bescheinigt rapiden Wissensverfall in den MINT Fächern.

Dies wird auch und gerade durch den neuesten IQB Bildungstrend bestätigt, der deutschen Schülern im Vergleich zu 2012 einen rapiden Verfall des Bildungsniveaus attestiert.

Besonders drastisch stellt sich der Verfall am früheren Hort des Wissens und des Lernens dar: Den Gymnasien. Hier, wo früher einmal eine wirkliche Hochschulreife erlangt werden konnte, schneidet Niedersachsen im Vergleich zum nicht gerade guten Ergebnis 2012 nochmals um durchschnittlich 15% schlechter ab.

Plakatiert wird der Wissensverfall auch Bundesweit durch die FFF (Friday for future) Demonstrationen. Die große Anzahl der unkritischen Klimakatastrophen-anhänger unter den Schülern ist ein Indikator für die jetzt bestätigten Verhältnisse. Wenn man als Schüler ernsthaft glaubt, dass in ein paar Jahren Millionen Menschen wg. Klimakatastrophe sterben werden, wird das Versagen der Schulen bei der umfänglichen Bildung offenkundig.

Wenn Schüler – oft genug durch interessierte Lehrer – zu Freitags-demonstrationen angehalten werden, Schulen und Schulämter dieses Verhalten zum Großteil nicht sanktionieren, wenn statt Physik und Chemie „Refugee-welcome“ Kurse abgehalten werden, dann ist klar, dass in dieser Zeit nicht das Wissen vermittelt werden kann, das so dringend benötigt wird.

Fachlehrermangel und Qualifikationsdefizite?

Zusätzlich beklagen die Kultusministerien und Schulen einen weiter steigenden Mangel an qualifiziertem Lehrpersonal gerade im Bereich der MINT Fächer. Ausbildungsbetriebe und Universitäten beklagen unisono schon länger, dass die Schulabgänger nicht mehr die für eine qualifizierte Ausbildung notwendigen Bildungs- und Wissensstände mitbringen.

Um die Verhältnisse speziell im Landkreis bewerten zu können, nimmt die AfD Fraktion im Kreistag diese Meldungen zum Anlass, von der Verwaltung detaillierte Zahlen und Auskünfte über die Schulsituation im Landkreis zu erfragen.

Es muss sich eine Menge tun an unseren Schulen, die Zeit des Experimentierens und der Erprobung neuer Schulformen muss vorbei sein, der Schwerpunkt wieder auf die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten liegen.

Dass der Verfall der gymnasialen Bildung gerade in Rot-Grün regierten Ländern gravierende Ausmaße angenommen hat, lässt vermuten, dass hier durchaus auch politische Absicht dahinter steckt. Die von den „Bildungsmodernisierern“ so ungeliebten Gymnasien sollen offenbar auf diesem Weg in Misskredit gebracht werden.

Wenn es noch eines weiteren Beweises für die AfD Forderung zur konsequenten Wiederherstellung des bewährten dreigliedrigen Schulsystems bedurft hätte, der vollständige IQB Report liefert ihn endgültig.

Bildung und Wissen sind Deutschlands einziges Kapital.

Ein Gedanke zu „AfD erfragt Unterrichtsversorgung durch Lehrkräfte“

  1. Die AfD Anfrage zur offenbaren kontinuierlichen Verfall der Bildung an staatlichen Schulen findet meine uneingeschränkte Unterstützung.
    Gefährlich ist zudem die zunehmende „Ideologisierung“ der Schüler durch naives linkes Gedankengut aus einem großen Teil der Lehrerschaft. Daher rege ich für die weitere Arbeit der AfD an, die Abschaffung der Verbeamtung der Lehrerschaft in Niedersachsen zu verfolgen. Dieses deutsche Relikt aus der wilhelminischen Kaiserzeit hatte ursprünglich den Zweck, unabhängig vom Leistungsprinzip eine „Ideologisierung“ der Schüler i.S.d. Legitimation der damaligen monarchistischen Staatsform und des bis 1918 geltenden sog. „Drei-Klassen-Wahlrechts“ zu sicherzustellen.
    Diese schulische Ideologisierungstendenz wuchert nunmehr unkontrolliert als weltfremde „Spät-68er-Infiltration“ im Schulalltag, gekoppelt mit einer gleichgültigen traumatischen Abkehr des Leistungsprinzips und einer blinden Inklusionspolitik. Der dringende Bildungsauftrag in einem komplexen Industrie-und Handelsstandort erfordert eine engagierte und motivierte Lehrerschaft, die nicht verbeamtet, sondern im öffentlichen Dienst arbeitet, um Effizienz, Qualtität und nicht zuletzt auch Sanktionsmöglichkeiten zu gewährleisten. Anderenfalls wirdsich der Schulbetrieb immer stärker orthogonal zu Leistung- in eine weltfremde und wettbewerbs- und überlebensunfähige Parallel-Gesellschaft entwickeln.

    Mit besten Grüßen

    Rodolfo Cohrs

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