AfD will regelmäßige Berichterstattung der Kreiswohnungsbaugesellschaft KWG.

AfD sieht Informationsbedarf bei den Kreistagsabgeordneten.

Gegenstand des Antrages ist die Leistungsfähigkeit der kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft KWG (Kommunale Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg mbH).

Die beträchtliche Divergenz zwischen den kommunizierten Zielen und dem tatsächlichen Vorankommen bei der Errichtung von kommunalen Wohnungen soll dem Kreisparlament in regelmäßigen Abständen erläutert werden.

Zur Erinnerung:

Die KWG wurde vom Kreistag des Landkreises Harburg ins Leben gerufen, um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum aktiv zu beheben. So präsentiert sich die KWG auf verschiedenen Veranstaltungen als durchaus ehrgeizig mit ambitionierten Zielen. Noch im November 2018 sprach die KWG von der Zielsetzung:

1.000 Mietwohnungen, bezahlbare Mieten, mit hoher Qualität und innerhalb von 5 Jahren für breite Schichten der Bevölkerung“

KWG weit hinter ihren Zielen zurück.

Seit ihrer Gründung der KWG im Oktober 2017 weist die Leistungsbilanz der KWG bisher 10 fast fertigen Wohnungen in Salzhausen (bezugsfertig voraussichtlich im Oktober dieses Jahres) sowie 9 Wohnungen in Jesteburg für das erste Halbjahr 2020 aus.

Nur 19 im Bau befindliche Wohnungen sind natürlich ein beträchtliches Stück von den avisierten 1.000 Wohneinheiten innerhalb von  fünf Jahren entfernt. Auf Ihrer Webpräsenz hat die KWG folglich auch beträchtlich abgerüstet, von ihren ursprünglichen Zielen ist dort nicht mehr die Rede.

Angesichts des jungen Alters der KWG ist frei nach dem Motto „aller Anfang ist schwer“ zukünftig natürlich eine Steigerung der geschaffenen Wohnraumeinheiten zu erwarten, das anvisierte Ziel der 1.000 Wohneinheiten sieht die AfD als mittlerweile nicht mehr erreichbar an.

Die Kreistagsfraktion der AfD möchte durch eine regelmäßige Berichterstattung vor dem Bau- und Planungsausschuss der KWG Gelegenheit bieten, den Abgeordneten es Kreises über Zwischenstände, Vorhaben sowie Hindernissen bei der Umsetzung zu berichten.

So kann die Kreispolitik durch rechtzeitiges Reagieren die KWG bei der Umsetzung wenigstens eines Teils ihrer Ziele unterstützen, mögliche Hindernisse frühzeitig beseitigen helfen.

 

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