Kosteneinsparungen durch Einsatz von OpenSource Software

OpenSource ist auch ein Sicherheitsaspekt.

Die digitale Zukunft erreicht auch die Verwaltung des Landkreises Harburg: Verwaltungsangelegenheiten sollen nach den Vorstellungen der Verwaltung zukünftig bürgerfreundlicher werden, fast jeder direkte Bürgerkontakt soll so auch online erledigt werden können. 

Eine Digitalisierung der Verwaltungs- und Beantragungsabläufe ergibt für den Bürger natürlich erst dann einen Sinn, wenn auf diesem Weg die Stadt- und Gemeindeverwaltungen mitgenommen und in das Gesamtkonzept eingebunden werden.

Digitales Inseldenken ist in einer IT-Infrastruktur immer auch ein Kostentreiber. Folgerichtig hat der Landkreis mit der Gründung der „ITK-Harburg“ bereits die richtige Initiative gestartet.

Dies nimmt die AfD Kreistagsfraktion zum Anlass, über Kostensenkungen vor allem im laufenden Betrieb der kreisweiten IT nachzudenken.

Ein wesentlicher Kostentreiber nach der Erstausstattung sind jährlich zu entrichtende Lizenz- und Wartungskosten für die eingesetzte Software.

Hier sieht die AfD einen Ansatzpunkt für sparsamen Umgang mit Steuermitteln:

In einem Antrag für einen Prüfauftrag zum Einsatz von OpenSource Software anstelle z.B. der teuren Office Programme soll das Einsparpotential ermittelt werden.

Sicherheitsgewinn für personenbezogene Daten.

Alleine schon wegen ihrer großen Verbreitung der Produkte von Microsoft oder anderer Kaufsoftware ist Schadsoftware in fast allen Fällen speziell für diese Kaufprodukte zugeschnitten.

OpenSource Software bietet wegen ihrer Konfigurationsvielfalt wenig Anreiz, spezielle Schadsoftware nur für diese Anwendung zu kreieren.

Durch die Verfügbarkeit der Quellcodes der gewählten OpenSource Software ist im Gegensatz zu einer Kaufsoftware ein Administrator in der Lage, eventuelle Lücken schnell zu schließen.

Bei großen Systemhäusern kann eine Reaktion auf festgestellte Bedrohungen schon einmal Monate dauern.

Für die Verwaltung der personenbezogenen Daten aller Landkreiseinwohner ist ein solcher Umstand aus Sicht der AfD-Fraktion nicht hinnehmbar.   

Die AfD hält zusätzlich zur verbesserten Sicherheit Einsparungen von bis zu 40% für möglich – Geld, das der Landkreis besser investieren könnte.

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